Ärzte Zeitung, 07.02.2012

Mehr Entbindungen ohne professionelle Hilfe?

HANNOVER (dpa). Weil immer mehr Entbindungsstationen schließen, befürchtet der Berufsverband der Frauenärzte, dass künftig mehr Kinder im Auto zur Welt kommen.

Für niedergelassene Gynäkologen lohne sich die Arbeit wegen der hohen Versicherungsprämien oft nicht mehr. "Dadurch hat sich die Situation in Deutschland verschärft", sagt der Präsident des Berufsverbands der Frauenärzte, Christian Albring.

Auf dem Land müssten Frauen deshalb für die Geburt viele Kilometer weit fahren. Dadurch bestehe die Gefahr, dass mehr Kinder in Autos ohne professionelle Hilfe. zur Welt kämen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »