Mittwoch, 23. Mai 2012
Ärzte Zeitung, 07.02.2012

Mehr Entbindungen ohne professionelle Hilfe?

HANNOVER (dpa). Weil immer mehr Entbindungsstationen schließen, befürchtet der Berufsverband der Frauenärzte, dass künftig mehr Kinder im Auto zur Welt kommen.

Für niedergelassene Gynäkologen lohne sich die Arbeit wegen der hohen Versicherungsprämien oft nicht mehr. "Dadurch hat sich die Situation in Deutschland verschärft", sagt der Präsident des Berufsverbands der Frauenärzte, Christian Albring.

Auf dem Land müssten Frauen deshalb für die Geburt viele Kilometer weit fahren. Dadurch bestehe die Gefahr, dass mehr Kinder in Autos ohne professionelle Hilfe. zur Welt kämen.

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Organspende-Reform samt Daten-Skandal?

Still und leise wurde in der Organspende-Reform die Forschungsklausel aufgebohrt. Damit könnten persönliche Daten von Spendern und Empfängern an die Pharmaindustrie gelangen - und dass ohne Zustimmung der Betroffenen. Für die Opposition ein handfester Skandal. mehr »

Bahr redet Ärzten ins Gewissen

Wenig versprochen, viel gefordert - der Gesundheitsminister beim Ärztetag. Die Ärzteschaft soll sich mit der PKV einigen, eine Kultur gegen Fehler entwickeln und IGeL verantwortlicher einsetzen. Dafür könnte die Praxisgebühr auch bestehen bleiben. mehr »

Kassen-Studie unterstellt Ärzten Korruption

Zum Auftakt des 115. Deutschen Ärztetages erhitzt eine Studie der Kassen die Gemüter: Jede vierte Klinik zahlt offenbar Zuweiserprämien an niedergelassene Ärzte. Die Politik spricht von Mafia-Verhältnissen, der BÄK-Chef von Stimmungsmache. mehr »