Ärzte Zeitung, 22.08.2016

Rheinland-Pfalz

Abbruchquote geringer als auf Bundesebene

MAINZ. In Rheinland-Pfalz haben im Vorjahr 3984 Frauen einen induzierten Abort vornehmen lassen und somit vier Prozent mehr als noch 2014 zuvor. Dies teilte das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz mit. Deutschlandweit sank im Vergleichszeitraum die Zahl der Abtreibungen hingegen um 0,5 Prozent.

Bezogen auf die Zahl der Geburten wurden in Rheinland-Pfalz im Durchschnitt der zurückliegenden fünf Jahre rund zwölf Abbrüche je 100 Geborene registriert. Damit weist Rheinland-Pfalz trotz gestiegener Fallzahlen nach wie vor eine Abbruchquote auf, die deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt.

Bundesweit kamen auf 100 Geburten 15 Abbrüche, in Rheinland-Pfalz waren es zwölf. Das Land gehört damit neben Bayern (elf) und Baden-Württemberg (zwölf) zu den drei Ländern mit den niedrigsten Abbruchquoten. Der höchste Wert errechnet sich für den Stadtstaat Bremen (27). (aze)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »