Ärzte Zeitung, 31.07.2015

Gegen Pilzinfektionen

Köln und Jena kooperieren

Ziel einer neuen Kooperation zwischen Köln und Jena: den Austausch zwischen Ärzten und Infektiologen zu fördern.

JENA / KÖLN. Um den Austausch zwischen Ärzten und Infektiologen zu fördern, haben sich das Nationale Referenzzentrum für Invasive Pilzinfektionen (NRZMyk) in Jena und das Kölner Infektionsregister FungiScope nun zusammengetan.

Das NRZMyk ist ein vom Robert Koch-Institut ernanntes Referenzlabor und berät Ärzte bei der Behandlung von besonders schwierigen Pilzinfektionen. Hunderte von Fällen jährlich würden so besprochen, teilt das Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut (HKI) mit.

FungiScope gibt Erfahrungen von Ärzten aus 62 Ländern zur Behandlung bei seltenen Pilzinfektionen weiter. Die Daten sollen systematisch in einer Datenbank erfasst werden. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »