Ärzte Zeitung, 15.10.2004

Ermutigende Ergebnisse mit Malaria-Vakzine

BARCELONA (ple). Einen großen Schritt weiter auf dem Weg zu einer Malaria-Vakzine ist eine Forschergruppe mit einer Phase-2-Studie in Mosambik gekommen. In der bisher größten derartigen Studie mit mehr als 2000 Kindern zwischen einem Jahr und vier Jahren wurde die Vakzine RTS,S/AS02A von GlaxoSmithKline Biologicals geprüft (Lancet 364, 2004, 1411).

Fast 60 Prozent schwere Malariasymptome ließen sich durch die Impfung verhindern. Insgesamt lag die Schutzwirkung bei 30 Prozent. Zwar nahm der Antikörpertiter nach sechs Monaten ab. Doch bot er noch ausreichenden Schutz. Die Vakzine besteht aus Erregerbestandteilen und einem Antigen des Hepatitis-B-Virus.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Beharrlichkeit trägt Früchte

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »