Ärzte Zeitung, 24.10.2007

Monats-Spritze hält den Hb-Wert bei Anämie stabil

NEU-ISENBURG (eb). Ein neues Präparat für Patienten mit renaler Anämie muss in der Erhaltungstherapie nur einmal monatlich appliziert werden.

Bisher brauchen etwa Dialysepatienten ein- bis dreimal pro Woche eine Erythropoetin-stimulierende Arznei, um ausreichende Hämoglobinspiegel aufrecht zu erhalten.

Das teilt das Unternehmen Roche Pharma mit. Mit dem Präparat Mircera® reicht eine Applikation i.v. alle vier Wochen, hat die MAXIMA*-Studie ergeben. Darin wurde bei 673 Dialysepatienten die Behandlung mit dem neuen Präparat alle vier Wochen mit einer herkömmlichen Therapie verglichen (Lancet 370, 2007, 1415). Das Mittel sei eine Alternative zu Epoetin für die vereinfachte Anämietherapie.

*MAXIMA: Maintenance of Haemoglobin Excels in Intravenous Administration of Continious Erythropoietin Receptor Activator

Topics
Schlagworte
Innere Medizin (34931)
Organisationen
Lancet (1246)
Personen
Roche Pharma (384)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »