Ärzte Zeitung, 18.03.2012

Onkologen kritisieren AMNOG

BERLIN(sun). Die Kritik an der frühen Nutzenbewertung reißt nicht ab: Heilung als einzig mögliches Kriterium festzulegen, sei nicht ausreichend.

Auch patientenrelevante Endpunkte - wie etwa mehr Lebensqualität - müssten in der Bewertung durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWiG) im Gesundheitswesen herangezogen werden.

Das forderte Professor Gerhard Ehninger, Chef der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), bei der Frühjahrstagung der Gesellschaft in Berlin.

Aus Sicht der schwarz-gelben Koalition ist das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz ein "lernendes System". "Wir haben absichtlich nicht bereits vorab alles kleinteilig festgelegt", sagte Rolf Koschorrek (CDU).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »