Ärzte Zeitung, 04.04.2005

Delphin-Dame Daisy bekommt einen neuen Paten

Der Arzneimittel-Hersteller Norgine übernimmt Patenschaft im Duisburger Zoo

Morten Brandt, Geschäftsführer von Norgine, Dr. Doris Heckermann-Meisters sowie Reinhard Frese vom Duisburger Zoo (v. l.) posieren mit Delphin Daisy. Foto: kab

Delphin-Dame Daisy aus dem Duisburger Zoo hat mit dem Marburger Arzneimittel-Hersteller Norgine Deutschland einen neuen Paten erhalten, der ein Jahr lang für Futter und Pflege aufkommt. Anlaß für die Übernahme der Tierpatenschaft war die Ausweitung der Indikation für Movicol®, das jetzt auch als Movicol® Junior zur Therapie bei Kindern ab fünf Jahren mit Koprostase zur Verfügung steht.

Ein Delphin ziert auch das Logo für das Kinder-Präparat. Für die kleinen Patienten stellt das Unternehmen jetzt ein Delphin-Malbuch und für das Wartezimmer der Pädiater einen Plüsch-Delphin zur Verfügung.

"Natürlich ist für uns der Bezug zum Wasser wichtig", sagt Norgine-Geschäftsführer Morten Brandt mit Blick auf das Medikament gegen Obstipation. Das Besondere an dem in Movicol® enthaltenen Wirkstoff Markrogol 3350 ist die dosisabhängige hohe Wasserbindungskapazität.

5200 Euro läßt sich das Unternehmen die Tierpatenschaft für ein Jahr kosten. Etwa 80 000 Euro bringen Patenschaften dem Zoo pro Jahr ein. Enten und Korallenfische sind schon für 25 Euro als Patenkinder zu haben, Koalas kosten 7700 Euro. Mit einer Vorführung der vier Delphine bedankte sich der Zoo für die Spende.

Das sei keineswegs selbstverständlich, erklärte Zoodirektor Reinhard Frese augenzwinkernd, denn die Teilnahme an den Darbietungen sei für die Tiere freiwillig. Norgine-Patenkind Daisy wurde übrigens vor acht Jahren im Zoo geboren.

Mit einer Plakette wird im Delphinarium an die Patenschaft erinnert. Die Norgine-Geschäftsführung erhält im Gegenzug eine ausführliche Beschreibung der Delphine - und natürlich Freikarten, um Daisy jederzeit besuchen zu können. (kab)

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8453)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »