Ärzte Zeitung, 28.04.2005

Säugling erhielt Cochlea-Implantate

FREIBURG (dpa). Ein Säugling im Alter von nur 123 Tagen hat in der Universitätsklinik Freiburg durch eine Implantation den Gehörsinn wieder erhalten.

Das kleine Mädchen sei damit vermutlich weltweit das jüngste Kind, dem Hightech-Prothesen in beide Innenohre eingesetzt wurden, teilte das Klinikum mit.

Eine Gehirnhautentzündung hatte bei dem gesund geborenen Baby in kürzester Zeit zur Taubheit geführt. Die Cochlear-Implantate können die verloren gegangene Reizübertragung der Sinneszellen in der Gehörschnecke ersetzen. Dafür wurden dem Säugling in einer dreistündigen Operation kleine Elektroden in die Gehörschnecke eingesetzt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »