Ärzte Zeitung, 12.07.2005

Vorsicht bei billigen Laserpointern!

WIESBADEN (ddp.vwd). An vielen Urlaubsorten stehen derzeit Laserpointer - vor allem bei Kindern - hoch im Kurs.

Die R+V Versicherung rät Touristen vom Kauf eines solchen Billigangebots dringend ab, da die elektronischen Zeigehilfen schwere Augenschäden hervorrufen können. Bei zu starkem Strahl könne das Lid das Auge nicht mehr schützen, sagen die Versicherungsexperten.

Besonders gefährlich sei das Spielzeug, wenn Kinder aus Neugierde zu lange in den Laser schauen. Die Folge: Sehstörungen bis hin zu Netzhautschäden. Im Extremfall könnten die Betroffenen sogar erblinden. Die von fliegenden Händlern angebotenen Produkte wiesen meist erhebliche Qualitätsmängel auf.

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8566)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »