Ärzte Zeitung, 09.10.2006

Zwei Projekte zu ADHS und Schule ausgezeichnet

NEU-ISENBURG (eb). Zwei Projekte, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizin und Pädagogik in der Versorgung von Kindern mit Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) fördern, sind jetzt mit dem ADHS-Förderpreis des Unternehmens UCB aus Kerpen ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung ist mit jeweils 5000 Euro dotiert.

Der Preis geht an den Kinderarzt Dr. Wolfdieter Jenett aus Stade für das Projekt "ADS/ADHS Ärzte-Lehrer-Seminar" sowie an die Diplom-Psychologin Cordula Neuhaus aus Esslingen für das Projekt "ADHS-Mini-Notschule".

Jenetts Projekt mit Seminaren, die von Ärzten und Grundschullehrern gemeinsam besucht werden, läuft seit 2002 mit Unterstützung und Kooperation der Ärztekammer Niedersachsen sowie der Landesschulbehörde. Das Projekt von Neuhaus ist eine Zwischenstation für Kinder mit ADHS, die eine besondere schulisch-pädagogische Unterstützung brauchen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »