Ärzte Zeitung, 09.11.2006

Beratungangebote für junge Menschen zunehmend gefragt

WIESBADEN (ddp). Immer mehr junge Menschen nehmen eine Erziehungsberatung in Anspruch. Im vergangenen Jahr nutzten 307 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zu 27 Jahren entsprechende Angebote von freien und öffentlichen Trägern, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat.

Die Zahl der Ratsuchenden war damit ein Prozent höher als 2005 und 42 Prozent höher als 1994. Beziehungsprobleme standen im vergangenen Jahr bei 40 Prozent der Hilfesuchenden im Vordergrund. Weiter häufig genannte Gründe waren Entwicklungsauffälligkeiten (26 Prozent) Schul- und Ausbildungsprobleme (25 Prozent) sowie Trennung oder Scheidung der Eltern (23 Prozent). Mehrfachnennungen waren möglich.

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8364)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »