Ärzte Zeitung, 28.11.2006

TIP

Beim Rachenabstrich Kind schreien lassen!

Wollen Sie bei einem Kind einen Rachenabstrich machen, um eine Kultur anzulegen, fordern Sie es auf, laut "Ahh" zu schreien.

Das habe Vorteile, so Dr. Adam Keating. Der Kollege ist Pädiater in Wooster im US-Bundesstaat Ohio. Erstens nehme die an sich ungewohnte Situation, in einer Arztpraxis ausdrücklich schreien zu dürfen, dem Kind seine Furcht.

Zweitens erzeuge das Schreien oropharyngeale Vibrationen. Und diese Vibrationen reduzieren den Würgereflex. Drittens werde der Gaumen angehoben, dadurch spürt das Kind den Spatel weniger.

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8367)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »