Ärzte Zeitung, 12.03.2010

Grund für Teratogenität von Thalidomid entdeckt

TOKIO (dpa). Auf der Suche nach der Ursache für Fehlbildungen durch Thalidomid sind japanische Forscher einen Schritt weitergekommen. Sie fanden heraus, dass das Protein Cereblon Thalidomid bindet und es so zu Fehlbildungen kommen könne.

Da das Medikament bei der Behandlung von schweren Lepra-Formen und Knochenmarkkrebs wirksam ist, suchen die Wissenschaftler nach Möglichkeiten, die teratogenen Nebenwirkungen auszuschalten (Science, online).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »