Ärzte Zeitung, 29.09.2005

Stiftung Warentest erntet Widerspruch

BERLIN (dpa). Nur ein Drittel von 58 untersuchten alternativen Heilverfahren habe, so die Stiftung Warentest, eine nachweisbar positive Wirkung. Zu den wenig geeigneten Methoden zählen die Tester auch die Homöopathie.

"Bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen gibt es zwar Hinweise auf eine Wirksamkeit. Diese sind jedoch so schwach, daß sie sich von Placeboeffekten nicht abgrenzen lassen", hieß es bei der Vorstellung des Berichts in Berlin.

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte kritisierte, die Stiftung habe zu wenige und einseitige Studien berücksichtigt: "Mit diesem Urteil werden Millionen von Patienten verunsichert, die sich erfolgreich homöopathisch behandeln lassen ."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »