Dienstag, 21. Mai 2013
Ärzte Zeitung online, 04.07.2012

Listerien gefunden: Handkäse zurückgerufen

HÜTTENBERG (dpa). Die Käserei Birkenstock ruft ihr Produkt Mainzer Käse, eine Art Handkäse, zurück. Der Grund: Es wurden Keime gefunden.

Es handele sich um ein 200-Gramm-Stück mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 3. August 2012. Das teilte das Land Hessen auf der Warnseite von Bund und Ländern "Lebensmittelwarnung" am Dienstag mit.

Nur in einer Probe Käse seien Listerien (Listeria monozytogenes) nachgewiesen worden. Die betroffene Charge werde aus Vorsorgegründen zurückgezogen. Verbraucher, die den Käse noch zu Hause haben, sollten ihn dem Handel zurückgeben.

Listerien können eine Infektionskrankheit auslösen, die mit grippeähnlichen Symptomen oder Magen-Darm-Beschwerden einhergeht. Durch Erhitzen werden die Bakterien abgetötet.

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Nasenschmuck: Die Gefahren der durchlöcherten Nase

Nasenpiercing gilt als cool - und ist so alt wie die Bibel. Doch die tollkühnen Träger solcher Schmuck- und Kultstücke müssen mit Komplikationen rechnen. mehr »

Minijobber in der Praxis: Das müssen Ärzte beachten

Ob Mini- oder Midijob: Wer in Teilzeit arbeitet - auch in gering­fügiger Beschäftigung - hat Rechte wie Vollzeitkräfte. Das gilt in großen Unternehmen ebenso wie in der Arztpraxis. Wir erklären, worauf Ärzte achten müssen. mehr »

Grippewelle: Mehrarbeit, aber kein Geld?

Die jüngste Grippewelle hat den Praxen deutlich mehr Patienten beschert. Allein in Nordrhein verzeichnen die Hausärzte zehn bis 15 Prozent mehr Fälle. Bloß hinter der Vergütung steht ein Fragezeichen. Eine Ungerechtigkeit des Systems? mehr »