Ärzte Zeitung, 02.03.2004

"Medikamente nach Maß bleiben Wunschtraum"

BERLIN (dpa). Speziell für das Erbgut eines Patienten maßgeschneiderte Medikamente bleiben nach Expertenansicht eine Wunschvorstellung.

Eine solche individuelle Therapie würde sich wirtschaftlich nicht rechnen, sagte der Leiter des Humangenomprojekts, Professor Francis Collins aus Atlanta in den USA, der Zeitung "Die Welt". Collins schätzt, daß sich in 10 bis 15 Jahren das Erbgut eines Menschen zu einem Preis von 800 Euro bestimmen läßt.

Die individualisierte Medizin auf der Grundlage des Erbguts sei in erster Linie bei der Prävention relevant. So ließen sich dadurch etwa gezielt die größten Gesundheitsrisiken jedes Menschen bestimmen und vermeiden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »