Ärzte Zeitung, 29.03.2005

Neurone aus Haarfollikeln

Forscher züchten Nervenzellen aus Follikel-Stammzellen

SAN DIEGO (mut). Aus Stammzellen in Haarfollikeln lassen sich Nervenzellen züchten. Das haben US-Forscher aus San Diego herausgefunden. Solche Stammzellen könnten sich künftig eignen, um auf einfache Weise autologe Nervenzellen zu therapeutischen Zwecken zu züchten, so die Forscher in der aktuellen Online-Ausgabe von "PNAS".

Die Forscher um Dr. Yasuyuki Amoh isolierten die Stammzellen aus Haarfollikeln von Mäusen. Sie vermehrten die Zellen in vitro, und nach einer Woche bildeten sich daraus Neurone, Astrozyten und Oligodendrozyten. Wurden die Zellen Mäusen subkutan injiziert, reiften sie ebenfalls zu Neuronen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »