Ärzte Zeitung, 27.07.2006

Berliner Institut genehmigt neues Stammzellprojekt

BERLIN (ple). Zum 19. Mal hat das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin ein Forschungsprojekt mit humanen embryonalen Stammzellen genehmigt.

Es handelt sich um ein Projekt am Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik in St. Ingbert. Die Forscher wollen dort durch Messung von Bioimpedanzen, also der elektrischen Leitfähigkeit der Zellen, die Entwicklung humaner embryonaler Stammzellen zu Knochengewebe verfolgen.

Die Zellen, die verwendet werden, stammen aus dem Stammzell-Register der US-National Institutes of Health in Bethesda im Staat Maryland. Die Forschung ist Teil eines von der EU geförderten Projektverbundes, wie das Institut mitteilt.

Informationen zu allen bisher vom RKI genehmigten Stammzell-Projekten gibt es unter www.rki.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »