Ärzte Zeitung, 28.06.2007

Wissenschaftler entdecken neuen Stammzelltyp

CAMBRIDGE (ple). Zwei Forschergruppen haben bei Säugetieren einen neuen Stammzelltyp entdeckt. Mit Hilfe der Zellen erhoffen sich Wissenschaftler weltweit, weniger humane embryonale Stammzellen als bisher zu verbrauchen.

Die beiden Gruppen haben die embryonale Stammzelle bei Mäusen und Ratten nachgewiesen (Nature-online). Der neue Stammzelltyp hat Eigenschaften, die denen humaner embryonaler Stammzellen ähneln. So wachsen und vermehren sie sich zum Beispiel ähnlich wie die humanen Zellen, und sie haben ein ähnliches Muster aktivierter Gene.

Die Arbeitsgruppen um Dr. Ludovic Vallier aus Cambridge in Großbritannien und Dr. Ronald McKay aus Bethesda im US-Staat Maryland haben den neuen Zelltyp aus dem als Epiblast bezeichneten Keimblatt isoliert. Den neuen Stammzelltyp wollen sie verstärkt als Modellsystem für die Grundlagenforschung nutzen. Dadurch könnte der Bedarf an humanen Zellen verringert werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »