Ärzte Zeitung, 11.09.2007

Regierung setzt stärker auf adulte Stammzellen

BERLIN (dpa). Die Bundesregierung will die Forschung mit nicht-embryonalen Stammzellen forcieren. Man müsse nicht ständig menschliche Embryonen nutzen, um neue Heilungschancen für Krankheiten zu entwickeln, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) am Montag in Berlin.

Es gebe berechtigte Hoffnung, dass in der Forschung mit so genannten adulten Stammzellen mehr Potenzial für die Heilung stecke als bisher angenommen. Diese Stammzellen werden unter anderem aus Rückenmark von Erwachsenen gewonnen. Für förderungswürdige Projekte würden zunächst fünf Millionen Euro bereitgestellt.

Dies sei allerdings nur ein Einstieg, sagte Schavan. Sie stellte für die kommenden Jahre noch mehr Mittel in Aussicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »