Ärzte Zeitung, 28.08.2009

Gene von Mitochondrien erfolgreich entfernt

BEAVERTON (hub). Eine Reihe unheilbarer Erkrankungen beruhen auf Mutationen der mitochondrialen DNA. Diese Organellen werden nur mütterlicherseits vererbt.

Forscher haben einen Therapieansatz entwickelt: Sie überführten kondensierte Chromosomen einer Eizelle von Makaken in eine entkernte, aber mitochondrienhaltige zweite Oozyte, die anschließend befruchtet wurde. Die Nachkommen hatten nur Mitochondrien der zweiten Eizelle (Nature online). In Deutschland sind solche Eingriffe in die Keimbahn aufgrund des Embryonenschutzgesetzes verboten, zumindest beim Menschen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »