Ärzte Zeitung, 28.08.2009

Gene von Mitochondrien erfolgreich entfernt

BEAVERTON (hub). Eine Reihe unheilbarer Erkrankungen beruhen auf Mutationen der mitochondrialen DNA. Diese Organellen werden nur mütterlicherseits vererbt.

Forscher haben einen Therapieansatz entwickelt: Sie überführten kondensierte Chromosomen einer Eizelle von Makaken in eine entkernte, aber mitochondrienhaltige zweite Oozyte, die anschließend befruchtet wurde. Die Nachkommen hatten nur Mitochondrien der zweiten Eizelle (Nature online). In Deutschland sind solche Eingriffe in die Keimbahn aufgrund des Embryonenschutzgesetzes verboten, zumindest beim Menschen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »