Ärzte Zeitung, 18.06.2007

WIRKSTOFFE IN DER HOMÖOPATHIE

Aconitum, der Blaue Eisenhut

Aconitum wächst in Wäldern, auf Hochstaudenfluren und an Bachufern mitteleuropäischer Gebirge. Foto: ug

Der Blaue Eisenhut, auch Sturmhut oder Mönchshut genannt, ist eine 30 Zentimeter bis 1,5 Meter hohe Staude. Die Form der Blüten erinnert an einen Helm. Alle wild lebenden Arten Europas stehen unter Artenschutz. Der Eisenhut ist auch eine beliebte Zierpflanze in Gärten. Der Blaue Eisenhut ist tödlich giftig.

Leitsymptome:

  • Plötzlicher und rascher, sehr hoher Fieberanstieg (über 39,5 Grad) mit hartem schnellen Puls.
  • Trockene, heiße Haut. Schweißausbruch erleichtert und senkt das Fieber.
  • Das gerötete Gesicht des Patienten wird blass beim Aufrichten.
  • Unerträgliche Schmerzen.
  • Beschwerden durch trockene Kälte, kaltes Wetter oder kalten Wind; durch Schreck, Schock oder Unfall.
  • Körperliche und geistige Unruhe; Panik oder große Angst mit Herzklopfen und Atembeklemmung.
  • Großer Durst auf kalte Getränke.
  • Verschlechterung um Mitternacht, durch Wärme, kalten Wind; Verbesserung durch frische Luft und Aufdecken des Kranken.

Bewährt bei:

Erkältungs- und Entzündungsfieber, Kopfschmerz, Laryngitis, Otitis media, Panik, Pharyngitis, Pneumonie, Pseudokrupp, Rhinitis. Aconitum ist erstes Mittel bei akuten Erkrankungen und (fieberhaften) Entzündungen mit Beschwerden, die den Leitsymptomen entsprechen. (ug)

Weitere Beiträge zur Serie:
"Homöopathie in der Praxis"
Folge 14




Folge 13




Folge 12




Folge 11




Folge 10




Folge 9




Folge 8




Folge 7



Folge 6




Folge 5



Folge 4



Folge 3



Folge 2



Folge 1



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