Ärzte Zeitung, 25.06.2007

WIRKSTOFFE IN DER HOMÖOPATHIE

Phytolacca, die amerikanische Kermesbeere

Aus grünlich-weißen Blütentrauben der Kermesbeere entwickeln sich dunkelrote bis schwarze Beeren. Foto: ug

Die amerikanische Kermesbeere stammt aus Nordamerika. Sie wurde in Europa als Zierpflanze verwendet und ist teilweise verwildert, vor allem in Weinbergen, auf Schutt- und Ödplätzen im Süden. Alle Pflanzenteile sind giftig; besonders die Wurzeln und Samen enthalten Triterpensaponine.

Leitsymptome:

  • Mastitis bei stillenden Müttern; beim Saugen strahlen die Schmerzen in den ganzen Körper aus; Knoten in der Brust
  • Halsschmerzen mit dunkelrotem Rachen
  • Lymphknoten am Hals sind geschwollen und schmerzhaft.
  • Schmerzen strahlen beim Schlucken bis zum Ohr aus. Heiße Getränke verschlechtern Beschwerden
  • Die Zunge ist schleimig gelb belegt mit roter Spitze.
  • Beschwerden, die auf eine Tonsillitis folgen, etwa Gelenkschmerzen
  • Die Patienten fühlen sich müde, kaputt und zerschlagen, sind dabei aber ruhelos.
  • Verschlechterung: nachts, durch nasskaltes Wetter und Bewegung; Linderung durch Wärme und Ruhe.

Bewährt bei:

Phytolacca ist generell ein wichtiges Mittel in der Stillzeit. Schmerzen und Entzündung von Brust und Brustwarze, Störung des Milchflusses. Außerdem Halsschmerzen (Angina tonsillaris). (ug)

Weitere Beiträge zur Serie:
"Homöopathie in der Praxis"

Folge 14

Folge 13

Folge 12

Folge 11

Folge 10

Folge 9

Folge 8

Folge 7

Folge 6

Folge 5

Folge 4

Folge 3

Folge 2

Folge 1

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