Ärzte Zeitung, 04.12.2007

BUCHTIPP DES TAGES

Homöopathie als Ergänzung

Einen modernen, integrativen Ansatz verfolgt das neue "Große Homöopathie-Handbuch". Die Autoren - die Ärzte Dr. Markus Wiesenauer und Dr. Suzann Kirschner-Brouns - verstehen Homöopathie nicht als Alternative, sondern als Ergänzung zur Schulmedizin. So geben sie in dem fast 500 Seiten dicken Buch, das jetzt im Gräfe und Unzer Verlag in München erschienen ist, nicht nur Tipps zur homöopathischen Selbstbehandlung, sondern informieren auch, wie bei chronischen Krankheiten die notwendige schulmedizinische Therapie mit Homöopathie unterstützt werden kann.

Vier Teile hat das Handbuch. Schwerpunkt ist der zweite Teil zur homöopathischen Therapie, der etwa 300 Seiten ausmacht und nach den großen Organsystemen gegliedert ist. Zunächst geht es jeweils um akute Krankheiten, dazu werden Alternativen zur homöopathischen Therapie empfohlen. Es folgen chronische Erkrankungen, bei denen homöopathische Präparate die schulmedizinische Behandlung unterstützen können. Am Ende sind jeweils die Empfehlungen noch einmal übersichtlich in einer Tabelle zusammengefasst.

Im drittel Teil werden die genannten 260 homöopathischen Mittel vorgestellt. Eine Übersichtstabelle aller Mittel mit den Anwendungen gibt es im letzten Teil. Konzipiert ist das Handbuch als Nachschlagewerk zur homöopathischen Selbstbehandlung. Doch ist es auch für Ärzte, die mit der Homöopathie beginnen, sicher nützlich. Dank der Tabellen findet man sich schnell zurecht.(ug)

M. Wiesenauer und S. Kirschner-Brouns: Das große Homöopathie-Handbuch. Gräfe und Unzer Verlag, 2007, 495 Seiten, 34,90 Euro, ISBN 978-3-8338-0034-4

[05.12.2007, 19:12:26]
Dieter Döring 
Homöopathie als Ergänzung
Nach meiner Erfahrung (über 30 Jahre Arzt und über 20 Jahre Hausarzt) muß ich sagen, dass die ganze Homöopathie lediglich ein teurer Placeboeffekt ist.
Bei Patienten, die sich homöopathisch behandeln ließen nur übelste Erfahrungen gemacht:
Epiliptikerin, die im Krankenhaus mit Antiepileptika eingestellt war, wurde auf Homöopathika umgestellt. Ergebnis: Erneute epileptische Anfälle. Ein erneuter Krankenhausaufenthalt war jetzt wieder erforderlich.
Diabetische, hypertonische und herzinsuffiziente Patienten zeigten gleiche Schicksale nach der Umstellung auf Homöopathika. zum Beitrag »
[04.12.2007, 17:12:57]
Dipl.-med Reinhard Kellner 
Hmöopathie
schade um jeden Euro,der für solchen pseudowissen.
Erguss noch ausgegeben wird !
Die Autoren sollten lieber einen tapferen Selbst-
versuch starten,Anlaß: zB. Phlebothrombose,
Katarakt
Gonarthrose.
Natürlich durch entspr.Befunde validiert und dann
werden wir ja mal sehen !  zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »