Ärzte Zeitung, 04.07.2007

Sommerakademie 2007

Phytotherapie trägt zur Linderung bei

Bei leichten bis moderaten anhaltenden Rückenschmerzen sind pflanzliche Präparate als Monotherapie oder als Begleittherapie zu NSAR eine Option. Sie können auf grünem Rezept verordnet werden.

Schmerzlindernd und antiphlogistisch wirkt zum Beispiel der Weidenrinden-Extrakt Assalix® in der Dosis von 120 oder 240 mg pro Tag. In einer Placebo-kontrollierten Studie über vier Wochen mit 210 Rückenschmerz-Patienten waren in der letzten Woche 39 Prozent mit der hohen und 21 Prozent mit der niedrigen Dosis an fünf Tagen schmerzfrei, mit Placebo sechs Prozent.

Schmerzlinderung und muskelrelaxierender Effekt ist für Teufelskrallenwurzel belegt. Bei Rückenschmerz wurden in Placebo-kontrollierten, vierwöchigen Studien die Schmerzen vermindert: mit Rivoltan® mit zweimal täglich 480 mg sowie mit Doloteffin® dreimal täglich 400 bis 800 mg. Mit Weidenrinde oder Teufelskralle kann die NSAR-Dosis reduziert werden. (Rö)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »