Ärzte Zeitung online, 13.11.2008

Naturschützer beklagen weltweiten Raubbau an Heilpflanzen

FRANKFURT/MAIN (dpa). Das weltweite riesige Interesse an Arzneien aus der Natur bedroht nach Erkenntnissen von Umweltschützern viele Heilpflanzen. Jede fünfte der rund 60 000 Heilpflanzenarten sei dadurch in ihrem Bestand gefährdet, sagte Susanne Honnef von der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) am Donnerstag in Frankfurt / Main.

"Das Aussterben wichtiger Heilpflanzen wäre eine ökologische, soziale, medizinische und nicht zuletzt auch ökonomische Katastrophe." Die Umweltstiftung ist an der Entwicklung eines internationalen Standards für die schonende Pflanzensammlung in der Natur beteiligt. In einigen Jahren soll es ein sogenanntes FairWild-Siegel geben, das nachhaltigen Ernte der Medizinpflanzen bescheinigt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »