Ärzte Zeitung, 11.01.2005

Immer mehr Bisse durch exotische giftige Haustiere

GÖTTINGEN (dpa). In Deutschland steigt die Zahl der Vergiftungen durch Bisse oder Stiche exotischer Haustiere. Darauf weist Dr. Andreas Schaper vom Giftinformationszentrum Nord (GIZ) in Göttingen hin. Die Bisse könnten zum Teil zu schweren Vergiftungen führen. Todesfälle seien in Deutschland aber bislang nicht bekannt.

"Den Leuten reichen Hund und Katze nicht mehr, sondern sie wollen zunehmend exotischere Haustiere", so Schaper. Außer Schlangen, Giftfröschen und Skorpionen werden auch giftige Meerestiere wie Rochen oder Rotfeuerfische angeschafft. Oftmals passierten die Unfälle beim Reinigen eines Terrariums.

Betroffene sollten die Wunde nicht abbinden oder aussaugen, sondern in ein Krankenhaus gehen, am besten in ein größeres. Dort werde je nach Verletzungsgrad ein Gegengift verabreicht oder auch bei entzündeten Wunden chirurgisch interveniert, sagte Schaper.

Topics
Schlagworte
Umweltmedizin (1114)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »