Ärzte Zeitung, 01.02.2006

Dioxin im Viehfutter

HAMBURG/BRÜSSEL (dpa). Nach einer Panne in einer belgischen Fabrik ist dioxinverseuchtes Viehfutter möglicherweise an Mast- und Zuchtbetriebe in mehreren Bundesländern gelangt. Höfe in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen wurden vorsorglich gesperrt.

Bei zwei Mastbetrieben in Südthüringen wurden Reste des Futtermittels sichergestellt. Dort dürfen geschlachtete Tiere vorerst nicht verkauft werden. In Belgien schaltete die Behörde für Lebensmittelsicherheit am Dienstag die Staatsanwaltschaft ein.

Nach Angaben der Ermittler gelangte das giftige Dioxin über einen Gelatine-Hersteller in die Nahrungskette. Die festgestellten Dioxin-Konzentration sollen aber unterhalb der Schädlichkeits-Grenze liegen.

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