Ärzte Zeitung, 03.02.2006

Neue Studie: Belasten Handies Jugendliche?

SALZGITTER (HL) Im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz führt das Institut für Arbeits- und Umweltmedizin der Ludwig-Maximilian-Universität München erstmals eine Untersuchung zu möglichen Befindlichkeitsstörungen durch Mobilfunk bei Kindern und Jugendlichen durch. Binnen zwei Jahren werden 3000 Kinder und Jugendliche aus Bayern untersucht.

Die zufällig ausgewählten Studienteilnehmer erhalten ab Anfang Februar einen Fragebogen, mit dem sie zur Studienteilnahme eingeladen werden. Telefonisch wird ein Untersuchungstermin vereinbart. Dabei werden die Teilnehmer (bei Kindern bis zwölf Jahre auch die Eltern) zu Befindlichkeitsstörungen befragt.

Anschließend wird über 24 Stunden die persönliche Mobilfunkexposition durch Felder der Mobilfunkbasisstationen oder durch Handy-Nutzung mit einem mobilen Meßgerät ermittelt.

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