Ärzte Zeitung, 29.01.2007

Aktuelle Studie: Drucker pusten Feinstaub aus

NEU-ISENBURG (ikr). Kopierer und Drucker können die Luft stark verschmutzen - neue Hinweise darauf gibt es jetzt aus einer deutschen Studie. Ob dadurch jedoch Krankheiten wie Asthma und Bronchitis entstehen können, ist derzeit noch unklar.

Toxikologen von der Universität Gießen haben in einer Pilotstudie 63 Büroräume und ebenso viele Drucker untersucht. Die Ergebnisse haben Forscher jetzt dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vorgestellt, meldet "Spiegel Online". Fest stehe, dass die Geräte große Staubmengen und hohe Konzentrationen von flüchtigen organischen Verbindungen auspusten.

Die Toxikologen beobachteten einen deutlichen Anstieg von ultrafeinen Partikeln (zwischen 10 und 1000 Nanometern), wenn Drucker oder Kopierer in Betrieb genommen wurden. Außerdem erhöhten Laserdrucker deutlich die Konzentrationen von flüchtigen organischen Verbindungen.

Ob die Partikel und Stäube allerdings Krankheiten wie Asthma, Bronchitis oder gar Tumoren auslösen, sei derzeit noch nicht geklärt.

Lesen Sie auch:
Autoabgase behindern Lungenentwicklung

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »