Ärzte Zeitung, 24.05.2004

WHO-Plan gegen Adipositas

GENF (dpa). Zum Abschluß ihrer Jahrestagung haben die Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Samstag in Genf einen Aktionsplan gegen Fettleibigkeit verabschiedet.

Zu viel Zucker, Fett und Salz im Essen sind der WHO zufolge die Ursache für 60 Prozent der jährlich 56 Millionen vermeidbaren Todesfälle.

Der Aktionsplan fordert die Regierungen auf, Maßnahmen für gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung zu ergreifen. Damit soll vor allem das Auftreten von Herz-und Kreislaufkrankheiten sowie einiger Arten von Diabetes und Krebs vermindert werden.

Im Gegensatz zu der vor einem Jahr verabschiedeten WHO-Konvention gegen das Rauchen ist der Aktionsplan für gesunde Ernährung und körperliche Aktivität rechtlich nicht bindend.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »