Ärzte Zeitung, 06.10.2005

Therapiestudie mit dicken Kindern beginnt

KÖLN (dpa). Zur Verbesserung der Behandlung übergewichtiger und adipöser Kindern ist eine bundesweite Studie mit 1800 Heranwachsenden im Alter von acht bis 16 Jahren angelaufen.

Wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln berichtet, soll in der auf dreieinhalb Jahre angelegten Untersuchung die Wirksamkeit der ambulanten und stationären Angebote durchleuchtet werden. Ermittelt werden soll etwa, wie deutlich die Abnahme des Körpergewichts noch ein Jahr nach Therapie-Ende war, ob auch Erkrankungen - die infolge des Übergewichts entstanden waren - gelindert werden konnten und ob sich die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen verbesserte.

Bisher liegen über Qualität und Erfolge der Therapieangebote nach BZgA-Angaben nur sehr lückenhafte Ergebnisse vor. Von den knapp 500 Instituten, die bundesweit Adipositas-Therapien für Kinder anbieten, nehmen 48 an der Studie teil. Jedes fünfte Kind gilt als übergewichtig.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »