Ärzte Zeitung, 16.01.2012

Hormon Ghrelin steuert das Essverhalten

MÜNCHEN (dpa). Wer Leckeres zu sehen bekommt, kriegt oft spontan Appetit. Warum dies so ist, haben Münchner Forscher enträtselt.

Verursacht werde der Effekt vom appetitanregenden Hormon Ghrelin, teilt das Max-Planck-Institut für Psychiatrie mit. Bei optischer Stimulation werde es verstärkt ausgeschüttet.

Wer Bilder leckerer Speisen sehe, gerate daher in Versuchung zu essen - auch, wenn er keinen Hunger habe (Obesity 2012; online 12. Januar).

In Hungerphasen steigt der Ghrelin-Spiegel im Blut, nach dem Essen sinkt er ab. Das Hormon steuert das Essverhalten und körperliche Prozesse zur Nahrungsverwertung.

Topics
Schlagworte
Adipositas (1824)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

16:10 Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »