Donnerstag, 2. Juli 2015
Ärzte Zeitung, 11.01.2013

Große Meta-Analyse

Übergewicht beginnt im Mutterleib

BERLIN. Die Veranlagung zu Übergewicht wird bereits vor der Geburt geprägt, berichtet die Charité Berlin (Plos One 2012; 7, (10): e47776).

Bei einem Geburtsgewicht von mehr als 4 Kilo ist im späteren Leben das Risiko für Übergewicht doppelt so hoch wie bei normalem Geburtsgewicht.

Die Meta-Analyse belegt, dass das lebenslange Risiko wesentlich vom Lebensstil der werdenden Mutter abhängt. Übergewicht, Überernährung, Bewegungsmangel und resultierende Stoffwechselkrankheiten in der Schwangerschaft begünstigen ein hohes Geburtsgewicht.

Die Charité-Forscher haben 66 Studien mit mehr als 640.000 Probanden aus 26 Ländern ausgewertet. (eb)

|
[12.01.2013, 20:25:56]
Dr. Susan Brauner 
Wovon hängt es denn nun ab?
Wovon hängt das Risiko eines Kindes denn nun genau ab, später übergewichtig zu sein?
Vom Gewicht der Mutter, speziell auch in der Schwangerschaft (mein BMI lag bei 22 zu Beginn und ich nahm knapp 12 kg zu) oder vom Geburtsgewicht des Kindes (lag bei 4500g)? Mein Mann wog bei seiner Geburt gar fast 5kg ud ist ein schlanker, fast leptosomer Erwachsener. Der Artikel ist wenig differenziert. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Sterbehilfe-Debatte: "Niemand von uns weiß, wie das geht - das Sterben"

Morgen diskutiert der Bundestag das schwierige Thema Sterbehilfe. Vier äußerst unterschiedliche Gesetzentwürfe und ein Antrag liegen vor - ein Überblick. mehr »

VSG und Co.: KBV rechnet mit Gesetzgebung ab

Versorgungsstärkungsgesetz, E-Health-Gesetz, Anti-Korruptions-Gesetz und mehr: Die KBV hat eine Bilanz der Gesetzgebungsverfahren gezogen, die jüngst auf den Weg gebracht wurden. Und die fällt sehr gemischt aus. mehr »

TK-Studie: Viele Studenten sind depressiv

Studenten setzt der Stress auf dem Campus zu: Viele leiden unter Depressionen, können kaum entspannen und sitzen zu lange vor dem Bildschirm. Das zeigt eine TK-Studie. Die Kasse selbst spricht von "erschreckenden Zahlen". mehr »