Freitag, 31. Oktober 2014
Ärzte Zeitung, 11.01.2013

Große Meta-Analyse

Übergewicht beginnt im Mutterleib

BERLIN. Die Veranlagung zu Übergewicht wird bereits vor der Geburt geprägt, berichtet die Charité Berlin (Plos One 2012; 7, (10): e47776).

Bei einem Geburtsgewicht von mehr als 4 Kilo ist im späteren Leben das Risiko für Übergewicht doppelt so hoch wie bei normalem Geburtsgewicht.

Die Meta-Analyse belegt, dass das lebenslange Risiko wesentlich vom Lebensstil der werdenden Mutter abhängt. Übergewicht, Überernährung, Bewegungsmangel und resultierende Stoffwechselkrankheiten in der Schwangerschaft begünstigen ein hohes Geburtsgewicht.

Die Charité-Forscher haben 66 Studien mit mehr als 640.000 Probanden aus 26 Ländern ausgewertet. (eb)

|
[12.01.2013, 20:25:56]
Dr. Susan Brauner 
Wovon hängt es denn nun ab?
Wovon hängt das Risiko eines Kindes denn nun genau ab, später übergewichtig zu sein?
Vom Gewicht der Mutter, speziell auch in der Schwangerschaft (mein BMI lag bei 22 zu Beginn und ich nahm knapp 12 kg zu) oder vom Geburtsgewicht des Kindes (lag bei 4500g)? Mein Mann wog bei seiner Geburt gar fast 5kg ud ist ein schlanker, fast leptosomer Erwachsener. Der Artikel ist wenig differenziert. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Kampf gegen Ebola: Impfstoffe sollen in einem halben Jahr verfügbar sein

Was sonst Jahre dauert, soll angesichts der Ebola-Epidemie nun in wenigen Monaten passieren: Die Tests zweier Impfstoffe gehen in die heiße Phase. mehr »

Neue IT-Schnittstelle: Schneller Datenaustausch bleibt Illusion

In Kürze soll es eine einheitliche IT-Schnittstelle für den Transfer von Praxisdaten von einer Arztsoftware zur anderen geben. Den großen Wunsch nach mehr Interoperabilität wird die neue Schnittstelle aber wohl nicht erfüllen. mehr »

50 Jahre Rettungswagen: Das "Rendezvous-System" erobert die Welt

Ein Oberarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg hatte vor 50 Jahren eine Idee, die die Notfallmedizin revolutionierte. Heute stehen die Notärzte der Region wieder am Scheideweg. mehr »