Ärzte Zeitung App, 11.09.2014

Epigenetischer Prozess

Ist methyliertes Bauchfett ein Wegbereiter für Diabetes?

LEIPZIG. Bauchfettgewebe hat mehr Genveränderungen als andere Fettdepots, berichten Forscher der Universität Leipzig in einer Mitteilung.

Genauer gesagt seien die Gene im Bauchfettgewebe stärker methyliert. Dabei handele es sich nicht um eine krankhafte Mutation, sondern um einen epigenetischen Prozess.

Er deutet darauf hin, dass mehr Gene ausgeschaltet oder inaktiv sind. Da bauchbetontes Übergewicht besonders mit Begleiterkrankungen wie Adipositas und Diabetes verbunden ist, könnte das Ergebnis das erhöhte Erkrankungsrisiko erklären.

Allerdings besteht bei beiden Fettgeweben eine Wechselbeziehung zwischen Methylierungsgrad, Bauchumfang und Verhältnis von Hüft- zu Taillenumfang (Diabetologia 2014, online 22. August). (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »