Jetzt beste Zeit für Immuntherapie

Veröffentlicht:

HAMBURG (ddp). Pollenallergiker sollten sich spätestens jetzt von einem Allergologen behandeln lassen. Nach Angaben des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) können die Beschwerden mit einer spezifischen Immuntherapie, der Hyposensibilisierung, bereits in der nächsten Pollensaison deutlich gelindert sein. Zusätzlich verringere sich das Risiko für allergisches Asthma. Jeder dritte Heuschnupfen-Patient bekommt später Asthma. "Die pollenfreien Monate sind die beste Zeit, bei Pollenallergikern mit einer spezifischen Immuntherapie zu beginnen", sagt Verbandspräsident Professor Thomas Fuchs von der Universität Göttingen. "Die Immuntherapie ist die einzige Behandlungsmöglichkeit bei Allergien, die kausal ins Krankheitsgeschehen eingreift und den natürlichen Verlauf positiv beeinflußt."

Mehr zum Thema

Glosse

Die Duftmarke: Frühlingserwachen

Allergen-spezifische Immuntherapie

Zu viele Insektengiftallergien unbehandelt

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Neues Allergiezentrum am UKSH in Kiel

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

„ÄrzteTag“-Podcast

Was steckt hinter dem Alice-im-Wunderland-Syndrom, Dr. Jürgens?

Stabile Erkrankung über sechs Monate

Erste Erfolge mit CAR-T-Zelltherapien gegen Glioblastom

Lesetipps
Die Empfehlungen zur Erstlinientherapie eines Pankreaskarzinoms wurden um den Wirkstoff NALIRIFOX erweitert.

© Jo Panuwat D / stock.adobe.com

Umstellung auf Living Guideline

S3-Leitlinie zu Pankreaskrebs aktualisiert

Gefangen in der Gedankenspirale: Personen mit Depressionen und übertriebenen Ängsten profitieren von Entropie-steigernden Wirkstoffen wie Psychedelika.

© Jacqueline Weber / stock.adobe.com

Jahrestagung Amerikanische Neurologen

Eine Frage der Entropie: Wie Psychedelika bei Depressionen wirken