Ärzte Zeitung, 25.04.2005

Eine kühle Nase verrät die Wirksamkeit der Therapie

Thermographie dokumentiert Antihistaminika-Effekt

NEU-ISENBURG (eb). Mit einem neuen Verfahren hat das Fraunhofer-Institut in Hannover den Effekt von Antihistaminika dokumentiert. Benutzt wurde dazu die Thermographie des Gesichts mit einer Infrarot-Kamera.

Thermographie des Gesichts. Je geringer die Temperatur der Nase steigt, desto besser wirkt die Therapie.

Nach Angaben von Professor Norbert Krug, Leiter des Bereichs "Immunologie, Allergologie und Klinische Inhalation" steigt bei Heuschnupfen die Temperatur in der Nase meßbar an. Wirksame Präparate verhindern allergische Symptome bei Heuschnupfen und damit den Temperaturanstieg.

Getestet wurde unter anderem das Antihistaminikum Levocetirizin. Es wurden Thermographie-Bilder vor und nach Histamin-Provokation sowie unter der Therapie mit Verum oder Placebo gemacht.

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