Ärzte Zeitung online, 06.02.2012

Kältewelle bremst Pollenflug

MÖNCHENGLADBACH (dpa). Die heftige Kältewelle ist für Allergiker ein großes Glück, denn dadurch fliegen weniger Pollen.

"Im Moment gibt es nur eine sehr geringe Belastung durch Erlen- und Haselpollen", sagte die Patientenberaterin des Deutschen Allergie- und Asthmabundes, Anja Schwalfenberg, am Montag in Mönchengladbach.

Wegen des milden Wetters rund um Silvester hätten Haselsträucher dieses Jahr bereits Anfang Januar erste Pollen abgegeben.

"Wenn es weiter so mild und warm geblieben wäre, wäre die Belastung jetzt größer geworden. Wegen der Kälte wachsen die Pflanzen aber nicht mehr so schnell", sagte die Biologin.

Schwalfenberg: "Die Entwicklung ist ins Stocken geraten und es werden nicht so viele Pollen abgegeben." Auch in den nächsten Tagen könnten Allergiker vermutlich aufatmen.

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