Mittwoch, 22. Oktober 2014
Ärzte Zeitung, 18.12.2012

Allergien

Experten-Tipps auf Reisen

Erste Probleme schon auf dem Flug: Allergiker müssen mit allem rechnen.

ZÜRICH. Die in Zürich ansässige European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) weist auf die besonderen Risiken einer Auslandsreise für Allergiker hin.

In einer Studie hätten neun Prozent der Probanden über allergische Reaktionen im Flugzeug berichtet, 80 Prozent der Reaktionen seien mäßig stark bis schwerwiegend gewesen.

Ein weiterer Aspekt, den die Studie unterstreiche, seien ungenaue Verordnungen zur Lebensmittelkennzeichnung außerhalb der EU. Einige Studienteilnehmer hätten darüber hinaus angegeben, dass sie vollständig auf Überseereisen verzichteten, weil sie deren Risiko als zu groß empfinden.

Die EAACI rät Menschen, die an ernsthaften Allergien leiden und verreisen wollen, unter anderem: Bitten Sie als Betroffener Ihren Allergologen um ein Schreiben in Englisch, das auf Ihre Allergie und die Notwendigkeit hinweist, Ihre Medikamente jederzeit mitführen zu müssen - auch während eines Fluges.

Am Reiseziel angekommen sei es oft besser, auf Snacks und vorgekochte Nahrungsmittel zu verzichten, falls es keinen eindeutigen Hinweis auf allergiefreie Substanzen gibt. (eb)

Infos und Allergiepässe zum Ausdrucken: www.infoallergy.com

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Verpackt wie Astronauten: Das richtige Ankleide-ABC zum Schutz vor Ebola

Doppelte bis dreifache Schutzmontur, bruchsichere Spezialgefäße, sorgfältige Desinfektion: Die Göttinger Uniklinik hat sich für die Behandlung von Ebola-Patienten gewappnet und zum Schutz von Mitarbeitern strenge Vorkehrungen getroffen. mehr »

Experten beklagen: Täglich Ebola-Alarm in Deutschland

Die Angst vor Ebola sorgt in Deutschland für viel Hysterie und zahlreiche Fehlalarme, beklagen Experten. Sie raten Ärzten, sich gründlich über Ebola-Verdachtsfälle zu informieren. mehr »

Dringliche Überweisung: Sieben Tage eher zum Facharzt

Mit der Einführung von Terminservicestellen will Bundesgesundheitsminister Gröhe Patienten einen schnelleren Facharzt-Termin ermöglichen. Die Wartezeit lässt sich aber auch mittels einer "dringlichen Überweisung" deutlich senken. Das zeigt das Modellprojekt im Saarland. mehr »