Mittwoch, 27. August 2014
Ärzte Zeitung, 18.12.2012

Allergien

Experten-Tipps auf Reisen

Erste Probleme schon auf dem Flug: Allergiker müssen mit allem rechnen.

ZÜRICH. Die in Zürich ansässige European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) weist auf die besonderen Risiken einer Auslandsreise für Allergiker hin.

In einer Studie hätten neun Prozent der Probanden über allergische Reaktionen im Flugzeug berichtet, 80 Prozent der Reaktionen seien mäßig stark bis schwerwiegend gewesen.

Ein weiterer Aspekt, den die Studie unterstreiche, seien ungenaue Verordnungen zur Lebensmittelkennzeichnung außerhalb der EU. Einige Studienteilnehmer hätten darüber hinaus angegeben, dass sie vollständig auf Überseereisen verzichteten, weil sie deren Risiko als zu groß empfinden.

Die EAACI rät Menschen, die an ernsthaften Allergien leiden und verreisen wollen, unter anderem: Bitten Sie als Betroffener Ihren Allergologen um ein Schreiben in Englisch, das auf Ihre Allergie und die Notwendigkeit hinweist, Ihre Medikamente jederzeit mitführen zu müssen - auch während eines Fluges.

Am Reiseziel angekommen sei es oft besser, auf Snacks und vorgekochte Nahrungsmittel zu verzichten, falls es keinen eindeutigen Hinweis auf allergiefreie Substanzen gibt. (eb)

Infos und Allergiepässe zum Ausdrucken: www.infoallergy.com

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Qualitätsvergleich: Kassen wollen Ärzte-Rankings anschieben

Wie gut ein Arzt seine Arbeit macht, soll den Patienten klarer aufgezeigt werden, finden die Kassen. Ihnen schwebt ein Qualitätsvergleich mittels Scores vor. mehr »

Honorar-Einigung: 800 Millionen Euro mehr für Ärzte

18:22 Der Honorarpoker ist beendet: KBV und GKV-Spitzenverband haben sich darauf geeinigt, dass Ärzte im kommenden Jahr 800 Millionen Euro mehr erhalten. Das Verhandlungsergebnis schmeckt nicht jedem. mehr »

Infizierter WHO-Mitarbeiter: Ebola-Patient wird in Hamburg behandelt

Zum ersten Mal ist ein Ebola-Patient nach Deutschland gebracht worden. Ärzte des Hamburger UKE versuchen, das Leben des senegalesischen WHO-Mitarbeiters zu retten. mehr »