COPD

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Modul: Übersicht COPD - Diagnostik, Prävention und Therapie

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Ärzte Zeitung, 04.05.2004

Neue Inhalationssysteme vereinfachen die Behandlung

Aerosol wird erstmals rein mechanisch erzeugt

Einige Neuheiten hat es in den vergangenen Monaten gegeben, was die Inhalationstherapie bei Asthmatikern und Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) betrifft.

Der Respimat® Soft Inhaler etwa erzeugt das Aerosol erstmals rein mechanisch und unabhängig vom Inspirationsfluß der Kranken. Das neue Gerät, das das Unternehmen Boehringer Ingelheim mit seinem Kombinationspräparat aus Fenoterol plus Ipratropium (Berodual®) auf den deutschen Markt gebracht hat, setzt ohne Treibgas - allein durch die Kraft einer gespannten Feder - über 1,2 Sekunden, verglichen mit 0,1 bis 0,2 Sekunden bei treibgasgetriebenen Dosieraerosolen, eine Aerosolwolke frei, die sich sehr langsam ausbreitet.

Dem Patienten bleibt damit Zeit für eine ruhige und langsame Inhalation. Darüber hinaus ist die Wirksamkeit der Inhalation unabhängig vom Inspirationsfluß der Patienten.

Ein einfach zu bedienendes Inhalations-Gerät ist auch Easybreathe® vom Unternehmen Sandoz. Den neuen atemzuggesteuerten FCKW-freien Inhalator gibt es bestückt mit dem Beta-2-Mimetikum Salbutamol (Salbubreathe Sandoz®) in einer Dosierung von 100 Mikrogramm pro Hub sowie mit dem Kortikoid Beclometason (Beclobreathe Sandoz®) in Dosierungen von 100 und 250 Mikrogramm pro Sprühstoß. Das neue Inhalationsgerät ist schon mit einem Atemzugvolumen von 20 Litern pro Minute auslösbar. (ikr)

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