COPD

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Ärzte Zeitung, 24.01.2005

Neuer Pulverinhalator zur Formoterol-Einatmung

Bei dem atemgetriggerten Inhalationsgerät ist Überdosierung ausgeschlossen / Kontrolle der richtigen Anwendung

BERLIN (gvg). Ein moderner Pulverinhalator für das langwirksame Beta-2-Sympathomimetikum Formoterol ermöglicht Asthma-Kranken dreifache Kontrolle der richtigen Anwendung: Augen, Ohren und der Geschmacksinn bestätigen bei dem seit kurzem erhältlichen Formatris® Novolizer®, daß alles richtig gemacht wurde.

Geladen wird das Gerät zur Formoterol-Inhalation durch Druck auf die Dosierungstaste, wodurch eine Ampel vorne am Apparat von rot auf grün umspringt. Auch wenn mehrfach gedrückt wird, wird stets nur eine Dosis geladen, hieß es in Berlin bei der Einführungspressekonferenz des Unternehmens Viatris.

Durch Inhalation mit einem mäßig hohen Saugstrom von 35 Litern pro Minute wird die Freisetzung der Substanz getriggert, so daß Inhalation und Substanzabgabe des Geräts koordiniert erfolgen. Den Erfolg der Inhalation dokumentiert ein Zurückspringen der Ampel auf rot. Dazu kommen ein deutliches Klickgeräusch und ein süßlicher Geschmack im Mund, denn das Inhalat enthält auch etwas Milchzucker.

Aus der Praxis hat Dr. Wolfgang Schürmann berichtet, daß auch Problempatienten das Gerät gut verwenden: "Bei Patienten mit Tremor oder Gelenkerkrankungen ist es gut geeignet", so der Marburger Pneumologe.

Ein weiterer Vorteil des Pulverinhalators: Er hat austauschbare Patronen, was einen Wechsel des Gehäuses nur einmal im Jahr nötig macht. Es seien ausgedehnte mikrobielle Studien gemacht worden, bei denen die Patienten angewiesen wurden, gezielt in das Gerät zu husten und es ein Jahr nicht zu reinigen. Dennoch sei es nicht zu einem Erregerwachstum gekommen, so Professor Jürgen Seidenberg aus Oldenburg.

Den Inhalator gibt es in Dosen zu 6 µg und 12 µg Formoterol. Er ist zugelassen für die Asthma-Therapie bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren.

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