Ärzte Zeitung, 07.05.2009

IQWiG: DMP Asthma für Kleinkinder fraglich

Für die meisten Interventionen fehlen Untersuchungen bei Zwei- bis Vierjährigen

NEU-ISENBURG (ikr). Ob auch zwei- bis vierjährige Kinder mit bronchialer Obstruktion oder Asthma bronchiale von Disease-Management-Programmen (DMP) Asthma profitieren, die bislang nur älteren Kindern angeboten werden, bleibt unklar. Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Für die meisten der im DMP Asthma etablierten Interventionen lägen keine Untersuchungen über Nutzen und Schaden bei Kleinkindern vor.

In die Analyse einbezogen hat das IQWiG insgesamt 14 Interventionen, die bislang Bestandteil des DMP Asthma sind. Dazu gehören Medikamente der Bedarfs- und Dauertherapie ebenso wie verschiedene nichtmedikamentöse Maßnahmen, unter anderen Sport, Atemtherapie, Schulung sowie psychologische Betreuung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »