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Ärzte Zeitung, 28.09.2010

Schlafapnoe stört Asthmakontrolle

Hohes Apnoerisiko bedeutet dreifaches Risiko für schlecht kontrolliertes Asthma

MADISON (ikr). Patienten mit hohem Risiko für eine obstruktive Schlafapnoe (OSA) haben einer aktuellen Studie zufolge häufig ein schlecht kontrolliertes Asthma.

Schlafapnoe stört Asthmakontrolle

Die CPAP-Therapie kann bei Asthmatikern mit Schlafapnoe offenbar die Asthmakontrolle verbessern.

© Howard Sandler / fotolia.com

US-Forscher sehen nun die Empfehlungen in Leitlinien bestätigt, wonach bei unzureichend kontrolliertem Asthma nach einer OSA gefandet werden soll (Chest 2010; 138 (3): 543). Nach den Ergebnissen von ersten, kleinen Studien hat die Therapie mit Atemmaske (CPAP) bei Patienten mit Schlafapnoe die Asthmakontrolle deutlich verbessert.

In ihrer aktuellen Studie haben die US-Forscher 472 Asthmatiker untersucht. 17 Prozent hatten ein schlecht kontrolliertes Asthma - beurteilt etwa nach der Einsekundenkapazität (FEV1) und dem Verbrauch an kurzwirksamen Beta-2-Mimetika zur raschen Symptomlinderung.

Und 23 Prozent der Patienten hatten ein hohes OSA-Risiko - ermittelt nach einer Fünf-Punkte-Skala, in der zum Beispiel lautes Schnarchen und Atemaussetzer während des Schlafs berücksichtigt wurden.

Aus den erhobenen Daten haben die US-Experten berechnet, dass bei Patienten mit hohem OSA-Risiko die Rate derjenigen mit schlecht kontrolliertem Asthma 2,87fach höher ist als bei Patienten ohne ein solches Risiko, und zwar unabhängig von anderen Risikofaktoren für schlechte Asthmakontrolle wie Adipositas.

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