Ärzte Zeitung, 01.08.2014

Übergewicht

Viel Bauchfett bedeutet erhöhtes COPD-Risiko

REGENSBURG. Stark Übergewichtige leiden häufiger an einer COPD als Menschen mit Normalmaßen. Eine besonders bedeutende Rolle scheint dabei das Bauchfett zu spielen.

In einer Studie der Universität Regensburg entpuppte sich dieses als signifikanter COPD-Risikofaktor (CMAJ, online 7. Juli 2014). Aber auch Untergewichtige waren häufiger betroffen.

Der Zusammenhang zwischen BMI und COPD war nur bei Nichtrauchern oder Personen, die schon lange nicht mehr rauchten, signifikant, ebenso die Assoziation zum Untergewicht. Unabhängig vom Raucherstatus erwiesen sich dagegen Taillenumfang sowie der Taille-Hüft-Quotient als COPD-Risikofaktoren. (St)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »