Ärzte Zeitung, 23.04.2004

Versuche mit Sars-Impfstoff

BETHESDA (eb). Ein Membranprotein der Corona-Viren ist vielleicht geeignet, um einen Impfstoff gegen Sars zu entwickeln.

US-Forscher aus Bethesda schleusten das Gen, das dieses Protein codiert, in harmlose Viren ein und infizierten mit ihnen Mäuse. Diese entwickelten Antikörper, die die Replikationsrate der Sars-Viren reduzierten. Das Serum dieser Tiere schützte andere Mäuse, die damit geimpft wurden (PNAS Online).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »