Ärzte Zeitung, 28.02.2005

Mukoviszidose oft spät erkannt

BONN (dpa). Die Lebenssituation von Mukoviszidose-Patienten hat sich verbessert. 1980 erreichte nur einer von hundert die Volljährigkeit. Heute seien es fast die Hälfte, berichtete der Geschäftsführer des Mukoviszidose-Vereins, Andreas Reimann, in Bonn.

Der Verein, der 2005 zum Mukoviszidose-Jahr ausgerufen hat, fordert eine bessere Früherkennung und Therapie. Die Frühdiagnose bei einem Neugeborenen koste nur etwa vier Euro. Noch immer sei jeder Dritte, der heute an Mukoviszidose sterbe, ein Kind oder ein Jugendlicher.

Informationen zum Verein Mukoviszidose e.V.: http://muko.info

Topics
Schlagworte
Atemwegskrankheiten (1798)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »