Ärzte Zeitung, 22.02.2011

Tiefstand bei der Zahl tödlicher Arbeitsunfälle

DORTMUND (dpa). Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle hat 2009 mit 622 Betroffenen einen neuen Tiefstand erreicht. Das teilte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit.

Auch die Unfallquote erreichte im vorletzten Jahr ihren niedrigsten Stand seit Bestehen der Bundesrepublik. Gezählt wurden 26 meldepflichtige Arbeitsunfälle auf 1000 Vollzeitstellen. Insgesamt wurden 975.000 Arbeitsunfälle registriert.

2009 starben allerdings 2803 Menschen an den Folgen einer Berufskrankheit, 373 mehr als im Jahr zuvor. Fast die Hälfte dieser Todesfälle ging auf Erkrankungen zurück, die von dem gefährlichen Mineral Asbest verursacht wurden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »