Ärzte Zeitung, 10.06.2010

Warnung vor Laserpointer aus dem Internet

Warnung vor Laserpointer aus dem Internet

Laserpointer dürfen niemals auf Augen gerichtet werden.
[M] © anubis3211 / fotolia.com

NEU-ISENBURG (eis). Mit einem über das Internet beschafften Laserpointer hat sich ein britischer Jugendlicher schwere Augenverletzungen zugefügt (BMJ 2010; 340: c2982). Der Junge hatte sich selbst mit dem grünen Dioden-Laser in die Augen geleuchtet und war dann wegen Sehstörungen in die Klinik gekommen.

In Tests wurden zentrale Skotome festgestellt. Zudem registrierten die Ärzte Verbrennungen auf der Augenoberfläche und Verletzungen der Retina. Zwei Monate später sei die Sicht des Jungen wieder normal gewesen. Allerdings habe er ein Risiko, wegen der Retina-Verletzungen künftig wieder Augenprobleme zu bekommen, berichten die Ärzte. Nach ihren Angaben sind bisher solche Verletzungen durch Laserpointer in England noch nicht beobachtet worden, wahrscheinlich, weil die Leistung regulärer Pointer auf ein Milliwatt Leistung beschränkt ist.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »