Ärzte Zeitung, 28.09.2011

Bei Legasthenieverdacht auch zum Augenarzt!

BERLIN. (eb). Nicht jede Lese-Rechtschreib-Schwäche ist eine echte Legasthenie. Manchmal liegt die Ursache in einer Sehstörung.

Darauf macht die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) aufmerksam. Eine Brille könne dann häufig helfen.

Im Vorfeld ihres Kongresses rät die DOG deshalb bei Verdacht auf eine Lese-Rechtschreib-Schwäche stets auch zu einer augenärztlichen Untersuchung.

Gleichzeitig warnt sie vor wissenschaftlich nicht fundierten Therapien wie der Verordnung von Prismengläsern oder Brillen mit Farbfiltern.

Der 109. DOG-Kongress findet vom 29. September bis 2. Oktober in Berlin statt.

Topics
Schlagworte
Augenkrankheiten (650)
Innere Medizin (34927)
Organisationen
DOG (92)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »