Ärzte Zeitung, 17.09.2007

Änderung des Lebensstils beugt Demenz vor

BERLIN (eb). Etwa eine Million Menschen in Deutschland sind an Demenz erkrankt, und diese Zahl wird sich Schätzungen zufolge in den nächsten 20 Jahren verdoppeln.

"Noch gibt es keinen Durchbruch bei den neuroprotektiven Substanzen zur Prävention von degenerativen Hirnerkrankungen", sagte Kongresspräsident Professor Karl Einhäupl bei der 80. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Berlin. Aber immer deutlicher seien Risiken erkennbar: genetische Faktoren, Komorbidität und Lebensstil. Damit könnten Hausärzte Empfehlungen zur Prävention geben.

Ein weiteres Kongressthema war die mangelnde Therapietreue bei MS. Ein neues Spezialprogramm unterstützt Ärzte und Patienten und fördert die Compliance.

Lesen Sie dazu auch:
Kontrolle von Blutdruck und -zucker sind wichtig für Demenz-Prävention

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »